Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert so schnell wie möglich einen Bund-Länder-Gipfel.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert so schnell wie möglich einen Bund-Länder-Gipfel.

Bild: © Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung kritisiert. Zwar seien die Maßnahmen zur Entlastung der Bürger positiv zu bewerten. «Der entscheidende Mangel ist aber, dass es keine hinreichenden Lösungen für die Unternehmen gibt. Viele kleine und mittlere Betriebe und kommunale Unternehmen bei uns können die hohen Energiepreise nicht mehr schultern», erklärte Haseloff am Montag. Der CDU-Politiker forderte eine Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Wenn ganze Wirtschaftsbereiche in die Insolvenz gingen, fehlten Steuereinnahmen für das Sozialsystem, sagte Haseloff. Man müsse die Energieproduktion ausweiten, um den Bedarf zu decken, die Unternehmen am Laufen halten und Arbeitsplätze erhalten. «Sonst gefährden wir den Wirtschaftsstandort Deutschland, vor allem aber das bisher Erreichte im Aufbau Ost.» Darüber müssten die Ministerpräsidenten gemeinsam mit dem Bundeskanzler sprechen und auch Lösungen zur Lastenverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen finden. (dpa/gun)

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