Die beiden VIK Indizes folgen seit Beginn der Corona-Pandemie den Auf und Abs der Commoditypreise, die auch im Handelsmonat Juni wieder den Stromgroßhandelspreis bestimmten. Im Monatsverlauf waren es vor allem die CO2-Preise, die für eine Preissteigerung am Strommarkt gesorgt haben. Die zwischendurch aufkommende euphorische Stimmung bezüglich der Entwicklung der Weltwirtschaft und der damit verbundene erwartete Anstieg der Stromnachfrage wurde durch neue Corona-Ausbrüche in China zeitweise wieder etwas ausgebremst. Der Markt reagiert weiter noch verunsichert, die Preisentwicklungen sind derzeit eher spekulativ als fundamental einzuschätzen.
Commodities wie Kohle und Erdgas kommen auch im Juni nicht so recht in Fahrt. Ein leichter Nachfrageanstieg im Terminhandel legt indes bei einigen Händlern die Hoffnung auf einen langsamen Weg zur Normalität nahe.
Leichter Anstieg bei beiden Indizes
In Folge dieser Entwicklung sind beide VIK Indizes im Juli 2020 wieder leicht gestiegen. Im Handelsmonat Juni 2020 sind die für die VIK Indizes maßgeblichen Stromgroßhandelspreise an der EEX für die Quartalsprodukte (Q3-20 bis Q2-21) gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um 2,16 €/MWh gestiegen (Monatsmittel 37,98 €/MWh; + 6,03 %). Aus dieser Preisentwicklung resultiert der Anstieg des VIK Basisindexes um 4,64 Punkte (+ 3,13 %) auf aktuell 152,90 Punkte und des VIK Endpreisindexes um 4,11 Punkten (+ 1,45 %) auf 287,55 Punkte.
Der gleitende Jahresdurchschnitt liegt aktuell bei 162,48 Punkten für den VIK-Basisindex und 293,20 Punkten für den VIK Endpreisindex. (amo)



