Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wollte sich mit der USA einigen und unterbreitete ein Angebot.

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Bild: © Kay Nietfeld/dpa

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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz fordert mehr Realismus beim Umstieg auf erneuerbare Energien. Im Falle einer Wahl wolle er im ersten Jahr seiner Kanzlerschaft eine "realistische Prognose" für den Energiebedarf der Zukunft aufstellen, sagte der Politiker bei seinem Wahlkampfauftakt am Samstag in Bochum. Um den Umstieg zu schaffen, müssten zudem viele Gesetze geändert werden. "Das kann man schaffen, aber das darf man nicht unterschätzen", sagte Scholz. "Das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen." Dafür müsse das Thema zur "erstrangigen Aufgabe" der Wirtschaftspolitik werden.

Um CO2-neutral wirtschaften zu können, bräuchte laut Scholz allein die Chemieindustrie 2050 genauso viel Energie, wie derzeit ganz Deutschland. "Und dann gibt es Leute, die sagen, wir müssen nichts tun", fügte er in Richtung von CDU und CSU hinzu. "Das ist doch peinlich, und das ist unverantwortlich für die Zukunft unseres Landes."

Scholz: Auf die nächte Regierung kommt es an

Deutschland stehe "wahrscheinlich vor einer zweiten industriellen Revolution", sagte Scholz. Was in der nächsten Regierung falsch gemacht werde, könne in vier oder acht Jahren nicht mehr korrigiert werden. (dpa/amo)

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