Deutschland

Trianel kritisiert: Kohleausstieg belastet Stadtwerke unverhältnismäßig

Der Stadtwerkeverbund Trianel übt harte Kritik an den neuesten Plänen der Bundesregierung. Insbesondere ruft die Ungleichbehandlung von Stein- und Braunkohle-Kraftwerken Unmut hervor.
30.01.2020

Nach der Hälfte der Laufzeit vom Netz? Das Trianel-Kohlekraftwerk Lünen.

Der Stadtwerkeverbund Trianel kritisiert den seit dem 29. Januar 2020 vorliegenden Entwurf der Bundesregierung zum „Kohleausstiegsgesetz“. Das Papier widerspreche, so Trianel, den klimapolitischen und energiepolitischen Zielen der Bundesrepublik und benachteilige insbesondere kommunale Investitionen in die Versorgungssicherheit und den Klimaschutz aus den letzten 15 Jahren. „Stadtwerke stehen zum Kohleausstieg bis 2038. Aber der Ausstieg muss fair gestaltet sein und den Einstieg in den stärkeren Ausbau der Erneuerbaren ermöglichen“, betont Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung von Trianel.

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