Dieser Tage spüren viele Regionen Deutschlands den Klimawandel wieder am eigenen Leib. Die anhaltende Hitze macht Mensch, Tier und Umwelt zu schaffen.

Dieser Tage spüren viele Regionen Deutschlands den Klimawandel wieder am eigenen Leib. Die anhaltende Hitze macht Mensch, Tier und Umwelt zu schaffen.

Bild: © sveta/Adobe Stock

Der Webauftritt der Helmholtz-Klima-Initiative sei grundlegend überarbeitet und um zahlreiche neue Features ergänzt worden, teilte das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am heutigen Montag mit. So biete eine Mediathek ein umfangreiches Angebot an Materialien wie Factsheets, Grafiken, Fotos und Videos und ein Klimakalender kündige anstehende Termine mit Klimabezug an. Aktuelle Artikel zeigten den Stand der Wissenschaft zu klimarelevanten Themen wie Dürre, Waldsterben oder sich verändernden Krankheitsbildern. Eine Expertenvermittlung ermögliche den schnellen Kontakt zu Helmholtz-Klima-Wissenschaftlern.

In der Helmholtz-Klima-Initiative forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 Helmholtz-Zentren seit Juli 2019 interdisziplinär an systemischen Lösungen für den Klimawandel. Die Initiative besteht aus 13 Pilotprojekten, die zwei wissenschaftlichen Schwerpunktbereichen zugeordnet sind: Das Cluster I „Netto-Null-2050” (Mitigation) erarbeitet eine Pilot-Roadmap, in der die vielversprechendsten Beiträge aus der Wissenschaft für ein CO2-neutrales Deutschland bis 2050 zusammengefasst werden. Das Cluster II „Anpassung an Extremereignisse“ (Adaptation) untersucht Anpassungsmöglichkeiten an klimabedingte Veränderungen in Lebensbereichen wie Gesundheit, Landwirtschaft, Energieversorgung oder Verkehr.

Aktiver Dialog mit Interessierten

In einem eigens geschaffenen Kommunikations-Cluster sollen nicht nur die Projektergebnisse präsentiert werden. Es geht auch darum, den aktuellen Forschungsstand zu Klimathemen zusammenzustellen und dazu in einen aktiven Dialog mit Interessierten zu treten. Dazu vernetzt sich die Helmholtz-Klima-Initiative mit weiteren Projekten der Klimaforschung innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft, wie dem seit 2009 bestehenden Helmholtz-Verbund REKLIM (Regionale Klimaänderungen), sowie mit zahlreichen weiteren Partnern. Factsheets, Artikel oder Hintergrundpapiere entstehen beispielsweise gemeinsam mit der Deutschen IPCC-Koordinierungsstelle, dem Deutschen Klima-Konsortium oder klimafakten.de.

Die Helmholtz-Gemeinschaft investiert laut der Pressemitteilung des KIT zwölf Millionen Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds in die Helmholtz-Klima-Initiative. (hcn)

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