Über eine CO2-Abgabe ließen sich laut einer neuen Studie die Kosten für die Energiewende einkommensgerechter verteilen.

Über eine CO2-Abgabe ließen sich laut einer neuen Studie die Kosten für die Energiewende einkommensgerechter verteilen.

Bild: © SZ-Designs/Adobe Stock

83 Prozent der Deutschen unterstützen die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele. Allerdings hört die Begeisterung für den Klimaschutz schnell wieder auf, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht. So finden 79 Prozent, dass die Klimaschutzmaßnahmen sie kein Geld kosten dürfen. Das geht aus dem Energie-Trendmonitor 2020 von Stiebel Eltron hervor für den 1000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

Demnach halten 81 Prozent der Befragten die Klima-Warnungen von Wissenschaftlern für richtig. Nur 19 Prozent haben Zweifel oder halten die Aussagen der Forscher für falsch.

Bürger räumen Inkonsequenz ein

78 Prozent glauben, dass uns bei der Energiewende die Zeit wegläuft. 60 Prozent der Befragten gaben an, selbst klimafreundlich handeln zu wollen, räumten aber zugleich ein, dabei nicht immer konsequent zu sein.

Handlungsbedarf sehen viele Bundesbürger offenbar bei der Wärmewende. Knapp zwei Drittel halten klima- und umweltfreundliches Wohnen für wichtig bis sehr wichtig.

Abgaben an CO2-Ausstoß ausrichten

Gefragt wurde auch nach der staatlichen Abgabenbelastung. 77 Prozent der Deutschen sprachen sich dafür aus, dass alle Energiearten nach ihrer CO2-Bilanz bepreist werden sollten.

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