Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium

Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium

© BMU/photothek/Xander Heinl

Deutschland kommt eine Vorbildfunktion bei der Transformation der Energieversorgung für Industrie und Wirtschaft zu. Viele Entwicklungs- und Schwellenländer würden auf Deutschland schauen, ob es hier funktioniert. Das sagte Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), parlamentarische Staatsekretärin im Bundesumweltministerium auf dem Handelsblatt-Energiegipfel in Berlin.

"Wir sind ein starkes Industrieland, und wollen das auch bleiben". Dafür müssten den energieintensiven Industrien Lösungen aufgezeigt werden, wie der Strombedarf klimafreundlich gedeckt werden kann, so die SPD-Politikerin weiter. Eine Aufgabe die unter anderem das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) in Cottbus angehen soll. Das Bundesumweltministerium stellt für die Entwicklung von praktischen Lösungen durch das KEI eine Milliarde Euro zur Verfügung.

"Erfolgreiche Transformation schafft Wettbewerbsvorteil"

Wenn die deutsche Industrie und Energiewirtschaft mit Unterstützung der Politik diese Transformation meistert, könne man dadurch einen globalen Wettbewerbsvorteil schaffen, denn die Abnehmerseite wird nicht nur in Deutschland in der Zukunft immer mehr klimaneutrale Produkte fordern, so Schwarzelühr-Sutter. (pm)

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