Deutschland

"Wir brauchen über KWK hinaus keine weiteren Gasblöcke"

Das BMWi setzt weiter auf den Energy-only-Markt. Eine Teilung der deutschen Strompreiszone sei "sicher falsch". Ein Podium der EEX über 20 Jahre Stromhandel und Energiebörse – über Netzausbau, Rollout, Wasserstoff, Post-EEG und Algotrading.
14.02.2020

Diskutierten am 11. Februar 2020 auf der Messe E-World über 20 Jahre Stromgroßhandel und Energiebörse – Bilanz und Ausblick (von links): Dirk Biermann (Geschäftsführer beim Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz), Peter Reitz (EEX-Chef), Sonja van Renssen (Moderatorin), Kathrin Thomaschki (Referatsleiterin Versorgungssicherheit und Stromgroßhandel im Wirtschaftsministerium) und, nicht auf dem Bild, Paul Giesbertz (EFET-Vorstand und Chefberater für Marktpolitik & Regulatorisches bei Statkraft Markets B.V.)

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat einer zusätzlichen Förderung neuer Gaskraftwerke am Dienstag eine Absage erteilt. Kathrin Thomaschki, die im BMWi das Referat „Versorgungssicherheit und Stromgroßhandel“ leitet, sagte auf einem Podium der EEX auf der Messe E-World zu 20 Jahren Stromgroßhandel und Energiebörse: "Wir brauchen über die KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) hinaus keine weiteren Gaskraftwerke" als jene 7000 MW, die in Deutschland geplant sind. Es gebe genug "Marktanreize für einen Business Case mit Gaskraftwerken". Dies habe ihr erst kürzlich der Rückversicherer Munich Re bestätigt.

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