Derzeit finden erste Untersuchungen statt, die Abwärme des Stahlwerkes Georgsmarienhütte zu nutzen, um den Klärschlamm der vier Kommunen in einer Klärschlammtrocknungsanlage zu entwässern.

Derzeit finden erste Untersuchungen statt, die Abwärme des Stahlwerkes Georgsmarienhütte zu nutzen, um den Klärschlamm der vier Kommunen in einer Klärschlammtrocknungsanlage zu entwässern.

Bild: © stu12/AdobeStock

Durch die novellierte Klärschlammverordnung sind Kommunen gesetzlich verfplichtet, sich stärker mit dem Thema der Klärschlammbehandlung auseinanderzusetzen: Künftig wird das Ausbringen von Klärschlämmen zu Düngezwecken untersagt und außerdem die Phosphorrückgewinnung‎ für größere Kläranlagen vorgeschrieben. Daher prüfen vier Partner des Osnabrücker Landkreises nun eine gemeinsame Lösung zur Klärschlammtrocknung.

Es handelt sich um den Abwasserbeseitigungsbetrieb Bramsche, die Gemeinde Wallenhorst, die Stadt Melle und die Stadtwerke Georgsmarienhütte, die jeweils für die Abwasserentsorgung und -behandlung zuständig sind. Alle vier müssen die bei dem Klärprozess anfallenden Schlämme weiterbehandeln und der Entsorgung zuführen. Mit einem Kooperationsmodell will man diese Tätigkeit künftig zusammenführen.

Abwärme des Stahlwerks soll bei Klärschlammtrocknung helfen

"Ich freue mich, dieses spannende Thema gemeinsam im Landkreis Osnabrück anzugehen", sagt Jörg Dorroch, Geschäftsführer der Stadtwerke Georgsmarienhütte. Derzeit finden erste Untersuchungen statt, die Abwärme des Stahlwerkes Georgsmarienhütte zu nutzen, um den Klärschlamm der vier Kommunen in einer Klärschlammtrocknungsanlage zu trocknen. Die anfallende Gesamtmasse von etwa 14.000 Tonnen entwässerten Klärschlamms kann mit dieser Trocknungstechnik auf ungefähr 3.300 Tonnen reduziert werden. (sg)

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