Für den Aushub der Baugrube mussten 40.000 Kubikmeter Erde über einen schmalen Waldweg abtransportiert werden.

Für den Aushub der Baugrube mussten 40.000 Kubikmeter Erde über einen schmalen Waldweg abtransportiert werden.

Bild: © Harzwasserwerke

Die Harzwasserwerke bauen am Standort Petze unweit von Hildesheim einen neuen Hochbehälter. Darin können 25.000 Kubikmeter Trinkwasser aus dem Harz zwischengespeichert werden. Er ersetzt zwei kleinere Hochbehälter aus den 1930er und 1950er Jahren, an denen Schäden festgestellt wurden.

Mit dem neuen Hochbehälter können in Petze in Zukunft rund 5000 Kubikmeter mehr Wasser zwischengespeichert werden. Durch die größere Dimensionierung können Leistungsspitzen im Netz abgefedert werden. An dem Standort Petze fließen täglich mehr als 50.000 Kubikmeter Trinkwasser aus dem Harz durch die Speicher. Ein Großteil stammt aus der Granetalsperre, außerdem fließt Wasser aus der Sösetalsperre nach Petze.

Bauprojekt im XXL-Format
 
Um die Baugrube für den neuen Hochbehälter auszuheben, wurden zunächst rund 4000 Kubikmeter Mutterboden abgeschoben und neben der Baugrube zwischengelagert. Weitere 40.000 Kubikmeter Erde wurden von Lastwagen abtransportiert, die sich mehr als dreitausendmal den schmalen Waldweg zur Anlage der Harzwasserwerke hochkämpfen mussten.

Zur Sicherung der Baugrube für den neuen Hochbehälter war eine Drainage sowie ein fünf Meter hoher Verbau mit ins Erdreich gerammte Stahlträgern otwendig, zwischen denen Holzbohlen eingebaut wurden. Sobald die Baugrube ausgehoben ist, gehen die Arbeiten am Hochbehälter los. Circa 8000 Kubikmeter Stahlbeton werden dabei verbaut. (hp)

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