Ein Blick in den neuen Horizontalfilterbrunnen lässt die Wassermassen, die dort gefördert werden, nur erahnen.

Ein Blick in den neuen Horizontalfilterbrunnen lässt die Wassermassen, die dort gefördert werden, nur erahnen.

© Stadtwerke Görlitz

Nach drei Jahren Bauzeit ist es endlich vollbracht: Die Stadtwerke Görlitz (SWG) können ihren hochmodernen Brunnen in Betrieb nehmen. Die Horizontalfilteranlage wird künftig 550 Kubikmeter Wasser pro Sekunde gewinnen. Das entspricht etwa einer halben Mio. Liter Wasser. Im Vergleich zur Leistung der 30 alten Brunnen mit je zehn bis 15 Kubikmetern Fördervolumen kann sich die neue Anlage sehen lassen.

Damit es mit der Spitzenleistung klappt, ragen die vier 60 Meter langen Filterstränge rund zwölf Meter in die Tiefe. Für die 2,5 Mio. Euro teure Investition gab es aus Sicht der Stadtwerke gleich mehrere Gründe: Die Alt-Brunnen haben zum Teil ihre Lebensdauer erreicht und die Wartungs- und Instandhaltungskosten hätten in keinem Verhältnis zum Nutzen für die Trinkwasserversorgung gestanden. Zum anderen reichen die Fördermengen nicht mehr aus, um Görlitz und Umgebung langfristig zu versorgen.

Alt-Brunnen werden zurückgebaut

Trotz neuer Anlage – die Trinkwasseraufbereitung bleibt gleich: Wie gewohnt wird das Wasser in das Wasserwerk Weinhübel geleitet und durchläuft dort ein mehrstufiges Verfahren. Die Alt-Brunnen werden nach und nach zurückgebaut und die Bohrlöcher verschlossen, sodass eventuelle Verunreinigungen des Grundwasserleiters ausgeschlossen werden. (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper