Mit dem neuen GIS-System können beispielsweise neue Trinkwasserleitungen besser geplant werden.

Mit dem neuen GIS-System können beispielsweise neue Trinkwasserleitungen besser geplant werden.

Bild: © noon@photo/AdobeStock

N-Ergie erhöht zum 1. Januar 2022 die Preise für Trinkwasser. Sie steigen um durchschnittlich um 8,6 Prozent – ein Liter kostet damit künftig knapp 0,23 Cent. Die Preise waren fünf Jahre konstant geblieben.

Der Arbeitspreis pro Kubikmeter (1000 Liter) Wasser steigt von 2,10 Euro auf 2,28 Euro. Auch der Grundpreis wird etwas angehoben: zum Beispiel für die meistverwendete Zählergröße von 70,42 Euro auf 76,55 Euro jährlich. Das bedeutet nach Angaben des Nürnberger Versorgers für einen Drei-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus einen Mehrpreis von rund 28 Euro im Jahr.

Ausgleichszahlungen für Landwirte

N-Ergie verweist in der Ankündigung auf die laufenden Investitionen in das Wassernetz. Für die Jahre 2022 bis 2026 seien Sanierungsarbeiten und Erneuerungen in Höhe von etwa 30 Mio. Euro geplant. Zudem betreibe das Unternehmen eine nachhaltige Wasserpolitik: Durch aktive Wasserschutzpolitik werden Schadstoffbelastungen des Grundwassers soweit wie möglich vermieden. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten nach Angaben von N-Ergie im gesamten Wasserschutzgebiet Ausgleichszahlungen für eine grundwasserverträgliche Landwirtschaft.
(hp)

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