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Bisher war die Lage in Springe eindeutig: Das Wasserunternehmen Purena beliefert das Stadtgebiet bis auf den Ortsteil Altenhagen mit Trinkwasser und betreibt dementsprechend auch das Wassernetz. Kommendes Jahr läuft allerdings der Konzessionsvertrag mit der Stadt aus. Über den künftigen Versorger herrscht nach ZfK-Recherchen bislang noch Unklarheit.

Während die Stadtwerke in einer Pressemitteilung bereits die Übernahme des Wasservertriebes ab kommenden März vermeldeten, hielt sich Purena deutlich bedeckter in Bezug auf die künftige Zusammenarbeit. So habe das Unternehmen im Bewerbungsverfahren um die Konzession Ende April Interesse bekundet, allerdings seien die Ergebnisse der Ausschreibung noch nicht bekannt. Verhandlungen mit den Stadtwerken über eine mögliche Zusammenarbeit im Dienstleistungsbereich gebe es zwar, allerdings wollte Thomas Meyer, technischer Geschäftsführer von Purena, keine weiteren Informationen preisgeben.

Konkrete Pläne seitens der Stadtwerke

Die Stadtwerke wiederum erklärten bereits konkrete Pläne für die künftige Wasserversorgung. So werde Purena zum 28. Februar 2019 eine Schlussrechnung stellen und die Wasserversorgung übergeben. Gemeinsam mit Abwasser und Energie würde das Trinkwasser dann turnusmäßig für den Endverbraucher abgerechnet werden. Dabei werde angestrebt, den Wasserpreis stabil zu halten. Die neue Struktur biete den Kunden sogar Vorteile, denn Springe habe damit einen Ansprechpartner für alle Energiearten und Wasser sowie Abwasser gebündelt vor Ort. (ls)

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