Damit möglichst bald alle Menschen auf der Welt Zugang zu sauberem Wasser haben, startet das BMZ eine Initiative mit kommunalen Unternehmen.

Damit möglichst bald alle Menschen auf der Welt Zugang zu sauberem Wasser haben, startet das BMZ eine Initiative mit kommunalen Unternehmen.

© Helene Souza/pixelio.de

Zwischen 550 bis 850 Liter Niederschlag pro Quadrameter und Jahr fallen in der Region zwischen Main und Rhön pro Jahr. Damit zählt dieser Landstrich zu den trockensten Gegenden Bayerns. Da die Trockenperioden zunehmen, haben sich Zweckverbände und Stadtwerke in der Region nun auf ein interkommunales Kooperationsprojekt geeinigt. Die Stadtwerke Schweinfurt werden dazu eine 26 Kilometer lange Wasserleitung bis Wohnau im Steigerwald verlegen, berichten verschiedene Regionalmedien. Diese soll künftig das Stadtwerk Haßfurt und die Zweckverände zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe sowie der Knetzgau-Sand-Wohnau-Gruppe bei Trockenheit mit Trinkwasser versorgen.

Das Projekt muss noch ausgeschrieben werden, die Leitung soll bis 2021 fertiggestellt sein. Die Stadtwerke Schweinfurt werden dazu einen zweistelligen Millionbetrag investieren, teilte Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Kästner bei einem Pressegespräch am vergangenen Montag mit. Über die Leitung sollen pro Jahr insgesamt eine Million Kubikmeter Trinkwasser an die drei Kooperationspartner transportiert werden. Die Stadtwerke Schweinfurt verfügen über ausreichende Wassererzeugungskapazitäten, um die zusätzlichen Abnehmer zu beliefern.

Da Schweinfurt in den vergangenen Jahrzehnten vorgebaut habe und der Bedarf der Industrie und Haushalte sinke, befinde sich die Stadt hier in einer guten Ausgansposition, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Schweinfurt, Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Allein die Rhön-Maintalgruppe versorgt rund 100.000 Menschen mit Wasser, das Stadtwerk Haßfurt hat rund 30.000 Wasserkunden, die Knetzgau-Sand-Wohnau-Gruppe rund 12.500. (hoe)

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