Wasser kann aus Grundwasser oder Oberflächenwasser gewonnen werden. Häufig kommt das Wasser auch aus Talsperren, nur in einzelnen Fällen aus Flüssen, das aber dann speziell aufbereitet werden muss.

Wasser kann aus Grundwasser oder Oberflächenwasser gewonnen werden. Häufig kommt das Wasser auch aus Talsperren, nur in einzelnen Fällen aus Flüssen, das aber dann speziell aufbereitet werden muss.

Bild: © Petra Wiedenbrück/pixelio.de

Sie können Durchfall und Erbrechen auslösen und tummeln sich aktuell in der Trinkwassversorgung zahlreicher Gemeinden im Westen von Würzburg. Bereits seit Freitag hat der Zweckverband Trinkwasserversorgung Mittelmain (FWM) ein Abkochgebot verhängt. Parallel dazu wird Chlor zur Desinfektion des Wassers eingesetzt.

Im Rahmen einer routinemäßigen Beprobung am Hochbehälter Zellingen wurde eine geringe Überschreitung des Grenzwertes für Enterokokken im Versorgungsbereich West des FWM festgestellt. Trinkwasser, das direkt getrunken oder zur Speisezubereitung genutzt wird, muss auf Anordnung des Gesundheitsamtes in Würzburg aufgekocht werden. Betroffen sind folgende Gemeinden: Eisingen, Erlabrunn, Helmstadt mit Holzkirchhausen, Hettstadt, Höchberg, Kist, Leinach, Neubrunn mit Böttigheim, Thüngersheim, Uettingen, Waldbüttelbrunn mit Roßbrunn und Mädelhofen, Zell am Main und Zellingen mit Retzbach.

Trotz Chlorung weiter abkochen

Wie es zu der Verunreinigung kam ist bisher nicht bekannt, allerdings spült der Zweckverband seit Freitag die Rohrleitungen mit Chlor, um die Keime abzutöten. Auf ZfK Anfrage bestätigte der Zweckverband, dass davon auszugehen ist, dass die Versorgung in allen Gemeinden in den kommenden Tagen mit der nötigen Konzentration an Chlor versetzt sein würde. Verbrauchern können der typische Schwimmbadgeruch in die Nase stechen, dies sei für die Gesundheit jedoch völlig unbedenklich, erklärt der FWM. Sobald das Trinkwasser wieder ohne Abkochgebot verzehrt werden kann, gibt der Zweckverband Entwarnung. (ls)

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