5G spielt für Privatkunden derzeit noch eine untergeordnete Rolle, da die meisten verfügbaren Anwendungen noch mit 4G (LTE) gut nutzbar sind. Auch sind noch keine 5G-fähigen Smartphones auf dem Markt. Erste 5G-Verträge dürften nicht vor 2020 in Deutschland zu haben sein.

5G spielt für Privatkunden derzeit noch eine untergeordnete Rolle, da die meisten verfügbaren Anwendungen noch mit 4G (LTE) gut nutzbar sind. Auch sind noch keine 5G-fähigen Smartphones auf dem Markt. Erste 5G-Verträge dürften nicht vor 2020 in Deutschland zu haben sein.

Bild: © peshkov/AdobeStock

Die 1&1 Mobilfunk GmbH verfügt seit Ende 2023 über ein eigenes öffentliches Mobilfunknetz, gleichzeitig nutzt der Diensteanbieter zusätzlich National Roaming im Netz der Telefonica Germany zur Versorgung seiner Kund:innen. Beide Netze sind nun in der interaktiven Karte zum Mobilfunk-Monitoring der BNetzA erfasst.

Zwischen dem 1&1-eigenen Netz und dem Roaming-Netz der Telefonica wird auf der Karte farblich unterschieden. Vor dem Netzstart im Dezember 2023 bot 1&1 lediglich stationären Internetzugang über Fixed Wireless Access an und nutzte dafür die eigene 5G-Netzinfrastruktur.

Weiße und graue Flecken überwiegend in gebirgigen Regionen

Die BNetzA hat die Mobilfunkkarte außerdem um die weißen und grauen Flecken in der Versorgung mit mindestens 4G erweitert. Die Karte steht im Download-Bereich zur Verfügung.

Weiße Flecken sind Gebiete, die über keine breitbandige Mobilfunkversorgung verfügen. Graue Flecken sind Gebiete, die von mindestens einem, aber nicht allen Betreibern versorgt werden. Die Übersichtskarte veranschaulicht, in welchen Regionen sich der lückenlose Ausbau der Mobilfunknetze unter anderem aufgrund der Topographie schwierig darstellt. So befinden sich weiße und graue Flecken vorwiegend in gebirgigen Gebieten, wie z. B. im Harz oder im Schwarzwald.

5G-Standard fast überall in Deutschland verfügbar 

Aktuell finden sich in Deutschland auf rund zwei Prozent der Fläche weiße Flecken und auf rund 15 Prozent der Fläche graue Flecken. 91 Prozent der Fläche des Bundesgebiets sind durch mindestens einen Netzbetreiber mit 5G versorgt, Stand Januar 2024. Zu Beginn der Datenerhebung im Oktober 2021 lag der Anteil bei rund 53 Prozent. 

Im sogenannten Mobilfunk-Monitoring fließen alle relevanten Daten zur Mobilfunknetzabdeckung in Deutschland zusammen. Die interaktive Mobilfunk-Karte der Bundesbehörde zeigt die aktuelle Mobilfunkversorgung in Deutschland aus Verbraucherperspektive. (lm)

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