In Mehrfamilienhäusern wurde in den vergangenen Monaten massiv Energie gespart.

In Mehrfamilienhäusern wurde in den vergangenen Monaten massiv Energie gespart.

Bild: © Marcus Hofmann/Adobe Stock

Millionen Mieter in Deutschland sollen schneller einen Glasfaseranschluss bis in die Wohnung erhalten: Mit diesem Ziel haben sich der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und die Telekom auf gemeinsame Positionen zum Glasfaserausbau verständigt. Die Mitgliedsunternehmen der GdW würden laut eigenen Angaben rund ein Drittel der Mietwohnungen in Deutschland stellen, geht aus der gemeinsamen Pressemitteilung hervor.

Telekom und GdW legen in ihrem Positionspapier Musterregelungen für die Wohnungsunternehmen vor. Dabei böte laut Mitteilung die Telekom für Mitgliedsunternehmen in ihren Ausbaugebieten, den Vollausbau und den Betrieb von Glasfasernetzen bis in die Wohnung (Fiber to the Home /FTTH) kostenlos an. Zudem werden Wohnungsunternehmen früher und mit mehr Handlungsspielraum in den Glasfaseranschluss ihrer Grundstücke und Wohnungen eingebunden. Verträge und Planungsunterlagen würden vereinfacht, die Kommunikation besser abgestimmt, heißt es im Statement ferner. Auch die Vielfalt der Wohnungsunternehmen soll besser berücksichtigt werden. 

Ausgangspunkt für die künftige Zusammenarbeit

Das gemeinsame Papier ist der Ausgangspunkt für weitere gemeinsame Aktivitäten und soll die Zusammenarbeit zukünftig vertiefen. Dies beinhaltet unter anderem kooperative Modelle für den Bau und die Vermarktung von Glasfaseranschlüssen. "Der Glasfaser-Ausbau in Deutschland kann nur gelingen, wenn Netzbetreiber die Vielfalt und individuellen Anforderungen der Wohnungswirtschaft verstehen und ihre Verträge, Technik und Kommunikation darauf zuschneiden", sagt GdW-Präsident Axel Gedaschko. Insofern seien dieses Positionspapier und die gemeinsam erarbeiteten Musterverträge von GdW und Telekom "ein Erfolg für die Wohnungswirtschaft und deren Mieter". (gun)

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