Kein Anschluss unter dieser Nummer: Standardisierte Kommunikation ist unerlässlich beim Glasfaserausbau

Kein Anschluss unter dieser Nummer: Standardisierte Kommunikation ist unerlässlich beim Glasfaserausbau

Bild: © RioPatuca Images/AdobeStock

Der Landkreis Uckermark steht in den Startlöchern für eine zukunftstaugliche Internetversorgung. Am Donnerstag erfolgt der erste Spatenstich für den Glasfaserausbau, teilte das brandenburgische Wirtschaftsministerium mitteilt. Nach Abschluss der Arbeiten sollen allein im Projektgebiet Schwedt rund 1800 private Haushalte und 300 Gewerbeeinheiten davon profitieren.

Das brandenburgische Wirtschaftsministerium unterstützt den Landkreis beim Breitbandausbau mit 52 Mio. Euro. Zusammen mit Mitteln aus dem Breitbandförderprogramm des Bundes und Eigenmitteln des Landkreises steht insgesamt ein Fördervolumen von rund 135 Mio. Euro zur Verfügung.

Aktueller Breitbandstand in Brandenburg

Am aktuellen Ausschreibungsverfahren haben sich alle 14 brandenburgischen Landkreise und die kreisfreien Städte Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel beteiligt. Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Ausbaumaßnahmen bis 2024/2025 abgeschlossen sein.

Das Land Brandenburg hatte bereits 2012 – vor den meisten anderen Bundesländern – ein erstes Breitbandprogramm ins Leben gerufen. Gegenwärtig verfügen gut 91 Prozent aller märkischen Haushalte über eine drahtlose oder leitungsgebundene Internetversorgung mit mindestens 30 Mbit/s. (gun)

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