Kein Anschluss unter dieser Nummer: Standardisierte Kommunikation ist unerlässlich beim Glasfaserausbau

Kein Anschluss unter dieser Nummer: Standardisierte Kommunikation ist unerlässlich beim Glasfaserausbau

Bild: © RioPatuca Images/AdobeStock

Die GVG Glasfaser ist bereits in den niedersächsischen Landkreisen Diepholz und Osnabrück mit verschiedenen Glasfasermarken vertreten. Dem Unternehmen geht es vor allem um die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur im ländlichen Raum. Bis Ende 2025 will die GVG 50.000 weitere Haushalte im Land mit schnellem Internet versorgen.

Den Anfang hierfür macht nun eine erweiterte Kooperation mit dem Land. 30.000 Hausanschlüsse sollen im Rahmen dessen von der GVG im eigenwirtschaftlichen Ausbau errichtet werden. Der Fokus liegt dabei auf sogenannten „schwarzen“ Flecken, also Gebieten, die bereits besser versorgt sind. Hier übernimmt das Kieler Telekommunikationsunternehmen das Komplettpaket von der Vermarktung über den Bau bis zum Netzbetrieb.

Synergien nutzen 

Umgekehrt kümmern sich die jeweiligen Landkreise mit ihren eigenen Breitbandinfrastrukturgesellschaften und mit finanzieller Förderung durch Bund und Land um die sogenannten „weißen“ Flecken, also um Gebiete, die besonders schlecht versorgt sind.

Die GVG übernimmt anschließend auch für diese Gebiete den Netzbetrieb und die Vermarktung. Daneben werden im Zuge des Weiße-Flecken-Ausbaus errichtete Netzkomponenten beim Schwarze-Flecken-Ausbau (gegen Entgelt) mitgenutzt, so dass Kosten- und Effizienzvorteile entstehen. (lm)

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