Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Schwerin traf sich vergangene Woche im alten E-Werk zu einer Sondersitzung und entschied über die Neugründung einer Telekommunikationstochter.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Schwerin traf sich vergangene Woche im alten E-Werk zu einer Sondersitzung und entschied über die Neugründung einer Telekommunikationstochter.

Bild: © Stadtwerke Schwerin

Seit genau 20 Jahren arbeiten die Stadtwerke Schwerin (SWS) und die Wemag in Sachen Telefon und Internet zusammen. Die Wemacom, bei der die Stadtwerke 1999 Mitgesellschafter wurden, bietet für Westmecklenburg sämtliche Telekommunikationsdienstleistungen an. Nun wollen die Stadtwerke eine eigene Telekommunikationstochter gründen.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke hat in einer Sondersitzung vergangene Woche dem Vorschlag des Geschäftsführers Josef Wolf zugestimmt, ein neues Telekommunikationsunternehmen für Schwerin zu gründen. Grund für die Entscheidung ist die künftige Ausrichtung der Wemacom, sich vorrangig auf den Ausbau des Glasfasernetzes in den Landkreisen zu konzentrieren.

Glasfaser macht Schule

Auch bei der Stadtwerke-Ausgründung soll künftig Glasfaser im Fokus stehen. Die Gesellschaft übernimmt nicht nur das vorhandene Telekommunikations-Anlagevermögen in der Landeshauptstadt, sondern will Highspeed-Internet in die Haushalte und insbesondere in Schulen bringen. (ls)

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