Bis Ende des Jahres werden 1300 Stromzähler bei NKD getauscht.

Bis Ende des Jahres werden 1300 Stromzähler bei NKD getauscht.

Bild: © NKD

Insgesamt tauscht der Aachener Smart-Metering-Fachmann 1300 Stromzähler bis Ende dieses Jahres für NKD aus. Für den Textilhersteller ergeben sich laut Discovergy einige Vorteile:

  • der Verwaltungsaufwand sinkt, da nur noch ein Vertrag für den bundesweiten Messstellenbetrieb geschlossen werden muss und nur noch ein Ansprechpartner für sämtliche Zähler besteht
  • die Messstellenbetriebskosten für die Discovergy-Lösung seien deutlich geringer, als die der grundzuständigen Messstellenbetreiber.

Selbstentwickeltes Gateway

„Die Entscheidung fiel zugunsten von Discovergy aus, weil der Dienstleister die beste Präsentation ablieferte und technische Fragen nachvollziehbar beantwortete. Dazu waren sie der günstigste Anbieter“, so Alexander Pasquazi, Abteilungsleiter Mietvertragsverwaltung bei NKD.

Die Smart Meter von Discovergy sind mit einem selbst entwickelten Kommunikationsmodul als Gateway ausgestattet. Damit lasse sich der Stromverbrauch aller Filialen im Discovergy Web-Portal und in der Mobile-App überwachen.

Mehr Wettbewerb zwischen den einzelnen Filialen

Quervergleiche zwischen identisch großen Geschäften würden dadurch möglich und zu internen Wettbewerben anregen. Die Visualisierung des Stromverbrauchs helfe auch, frühzeitig Anomalien, beispielsweise durch defekte Geräte zu erkennen.

„Insgesamt erwarten wir durch die Überwachung einen geringeren Stromverbrauch, weniger Kosten und weniger Umweltbelastung“, so Alexander Pasquazi. Die größten Verbraucher bei NKD sind Beleuchtung sowie Raum- und Lüftungstechnik.

Gateways von Discovergy sind noch nicht zertifiziert vom BSI

Wegen des achtjährigen Bestandsschutzes für die verbauten Zähler habe NKD zudem keinen unplanbaren "Kostendruck‘"durch den kommenden Smart-Meter-Rollout mit den intelligenten Messsystemen und den dann gültigen Preisobergrenzen, sagt Discovergy-Vertriebsleiter Joachim Lang. Diese seien fast doppelt so hoch, "wie die Kosten für unsere intelligenten Stromzähler.“

Andere Branchenteilnehmer fürchten jedoch eine Parallelwelt, die so entstehen könnte, weil derzeit keine zertifizierten Smart-Meter-Gateways verbaut werden können. Siehe auch "Stimmen zum verzögerten Rollout". (sg)

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