Fresh Energy, das Start-Up, dass auf Basis von Smart-Meter-Daten digitale Haushaltsstromprodukte entwickelt, und der Utility-Cloud-Anbieter Powercloud haben am Dienstag ihre Kooperation bekannt gegeben. Dabei soll Powercloud vor allem bei der monatlichen Abrechnung und Bepreisung der Lösungen von Fresh Energy untersützen.
Durch die Kooperation würde eine durchgängige Vernetzung von digitalen Stromprodukten und der zugehörigen Abrechnung erreicht, heißt es vom Unternehmen. Powercloud biete künftig die Grundlage für Lösungen von Fresh Energy, wie zum Beispiel die monatliche Abrechnung von Stromverbräuchen ohne Abschlagszahlungen und Nachzahlungen. Kunden des Start-ups könnten damit innovative Stromtarife anbieten, sich so vom Wettbewerb absetzen und kundenorientierte Innovationen schneller auf den Markt bringen.
"Einzigartiger Mehrwert"
„Die Kooperation bietet Kunden und Stadtwerken einen bislang einzigartigen Mehrwert. Sie können mit geringeren Integrationskosten und Aufwand die Kernkompetenzen beider digitaler Plattformen vereinen und den bestehenden Standard nutzen. So können wir Stadtwerken eine qualitativ hochwertige digitale Lösung anbieten, welche ein intelligentes Produktmanagement beinhaltet. Die Steuerung des Produktportfolios wird somit insgesamt kostengünstiger und effizienter“, so Artur Borger, CCO von Fresh Energy.
Auch Powerloud-Geschäftsführer Marco Beicht sagt dazu, dass es aktuell noch keine massenfähigen Angebote gebe und die Kooperation es jetzt ermögliche, ein standardisiertes Angebot für deutsche Stadtwerke und Energieversorger auf dem Markt zu bringen, das auch für große Mengen einsetzbar sei und den Bedarf der Endkunden wiederspiegele.
"Geringe cost to serve"
Zusätzlich trumpfe die Lösung durch geringe Bereitstellungskosten (cost to serve) dank Prozessautomatisierung und der Vermeidung von falschen oder nicht nachvollziehbaren Abrechnungen durch jederzeit verfügbare Echtwerte. (pm)
