Das Münchner Start-up Eness vertreibt unter der Marke "daheim" Photovoltaikanlagen mit und ohne Stromspeicher.

Das Münchner Start-up Eness vertreibt unter der Marke "daheim" Photovoltaikanlagen mit und ohne Stromspeicher.

Bild: © TR/pixelio.de

Nordrhein-Westfalen (NRW) stellt Fördermittel in Höhe von 60 Millionen Euro für Solaranlagen und Batteriespeicher bereit. Das Geld ist für kommunale Gebäude im Rheinischen Revier vorgesehen. "Wir möchten auch Kommunen bestärken, erneuerbare Energien auszubauen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", sagte Klimaschutzministerin Mona Neubaur (Grüne).

Die Förderung starte ab Februar und habe eine Laufzeit über vier Jahre, teilte ihr Ministerium mit. Antragsberechtigt sind demnach Städte, Gemeinden und Kreise sowie deren Zusammenschlüsse und Zweckverbände im Rheinischen Revier.

350.000 Euro pro Projekt

Das Land übernimmt bis zu 95 Prozent der Kosten, maximal aber 350.000 Euro pro System oder Gebäude. Förderfähig sind auch die dazu notwendigen Planungen.

Gefördert werden Photovoltaik-Dachanlagen sowie -Systeme mit Batteriespeichern auf kommunalen Gebäuden zur Stromerzeugung für den Eigenverbrauch. Voraussetzung ist, dass die Eigenverbrauchsquote bei mindestens 80 Prozent liegen wird.

5 Gigawatt bis 2028

Der neue Fördertopf ist Teil des sogenannten Gigawattpakts, einem Bündnis aus rund 50 Landkreisen, Kommunen, Energieunternehmen, Projektträgern und dem Landeswirtschaftsministerium.

Ihr Ziel ist es, die Stromerzeugung aus Erneuerbaren im Rheinischen Revier bis 2028 auf 5 Gigawatt auszuweiten. Zuletzt waren es laut Ministerium 2,3 Gigawatt installierte Leistung. Der Pakt soll den Strukturwandel in dem Braunkohlerevier unterstützen. (dz)

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