Batteriespeicher dienen vor allem Großverbrauchern aus Industrie und Gewerbe zur Spitzenlastkappung und damit zur Reduzierung von Netznutzungsentgelte. Die EDF Renewables hat nun ein Batteriespeichersystem samt Energiemanagementsystem für genau diese Zwecke herausgebracht. Die ersten zwei Anlagen sind in Deutschland bereits in Betrieb.
Bereits im vergangenen Dezember hat der Malzhersteller Malteurop zwei neue Batteriespeichersystem in seinen Werken in Rostock und Heidenau eingeweiht. Jede Batterie ist so konzipiert, dass sie die Produktionsanlagen eine Stunde mit 200 kW versorgen kann.
Erst der Anfang
Um Lastspitzen und teure Netzkosten zu vermeiden, hat EDF ein Energiemanagementsystem (EMS) entwickelt, dass den Stromverbrauch des Kunden nahtlos überwacht und bei Erreichen von Spitzenlasten automatisch Gegenmaßnahmen ergreift. Der Batteriespeicher wird hinter dem Zähler direkt an das interne Stromnetz des Kunden angeschlossen – meldet das EMS eine Lastspitze, wird Strom aus diesem Batteriespeicher in das Netz des Kunden eingespeist.
EDF hat damit den Grundstein für weitere Dienstleistungsangebote für das Energiemanagement von Industriekunden in Deutschland gelegt und will dieses Segmet weiter ausbauen. (ls)



