Überwiegend steigende Kurse sahen Börsianerinnen und Börsianer an der EEX in jüngster Zeit. (Symbolfoto)

Überwiegend steigende Kurse sahen Börsianerinnen und Börsianer an der EEX in jüngster Zeit. (Symbolfoto)

Bild: © EEX

Die Leipziger Energiebörse EEX erweitert ihre Produktpalette um zusätzliche langfristige Fälligkeiten. Von 27. September sind deutsche Stromfutures mit Vorlauf von zehn Jahren handelbar. Bislang lag das Maximum bei sechs Jahren.

Damit will die Börse nicht zuletzt die weitere Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt unterstützen. Das Produkt gilt auch für den italienischen und spanischen Energiemarkt.

Investitionen in Erneuerbare

Die Finanzierung bei Investitionen in der Gründungsphase in erneuerbare Energien erweise sich bislang als schwierig, heißt es in der EEX-Pressemitteilung. Denn langfristige Investitionen würden gewisse Risiken bergen –wie beispielsweise der Ausfall eines oder mehrerer Kontrahenten sowie unsichere Erträge aus der Stromproduktion.

Mittels langfristiger Direktabnahmeverträge, auch PPAs genannt, könnten sich Vertragspartner teilweise gegen diese Risiken absichern und zum Beispiel durch einen festen Erzeugungspreis verlässlichere Einkommensströme für zehn oder mehr Jahre sichern.

Absicherung gegen Preisänderungsrisiken

Künftig können sich Marktteilnehmer hierbei durch die Verlängerung der EEX-Terminmarktkurve die nächsten zehn Jahre gegen Preisänderungsrisiken aus PPA-Verträgen absichern. (aba)

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