In der schwedischen Gemeinde Tidaholm entstehen drei neue Windkraftanlagen der EnBW. Das Unternehmen setzt zunehmend auf Internationalisierung.

In der schwedischen Gemeinde Tidaholm entstehen drei neue Windkraftanlagen der EnBW. Das Unternehmen setzt zunehmend auf Internationalisierung.

Bild: © EnBW

Gleich zwei Projekte der EnBW sind in Südschweden beheimatet. Neben der Gründung der „EnBW Sverige AB“ mit Sitz in Falkenberg setzt der Versorger nun auch drei Windkraftanlagen in der Gemeinde Tidaholm um. Insgesamt elf MW sollen bis Sommer nächsten Jahres ans Netz gehen.

„Wir freuen uns, wenige Wochen nach unserem Markteinstieg in Frankreich mit der EnBW Sverige AB in einem weiteren attraktiven europäischen Auslandsmarkt zu wachsen. Als erfahrener Projektentwickler und Betreiber werden wir mit einer eigenen Mannschaft antreten und auch hier einen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien leisten“, erklärt Dirk Güsewell, Leiter Portfolioentwicklung bei der EnBW.

Investition von fünf Mrd. Euro geplant

Der neue Standort ist ein weiterer Schritt, um die Ziele der kommenden Jahre zu erreichen. Die Karlsruher wollen bis 2020 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1000 MW betreiben. Bis 2025 plant die EnBW über fünf Mrd. Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu investieren.

Bei diesen ehrgeizigen Ambitionen spielen internationale Standorte eine wesentliche Rolle. Erst vor wenigen Wochen vermeldete das Energieunternehmen Pläne für den Bau von Windkraftanlagen in Frankreich. Aktuell wird dafür die Tochtergesellschaft „EnBW Energies REnouvelables“ gegründet. Schweden stand bereits 2016 auf der Agenda: Mit der Übernahme des Servicedienstleisters Connected Wind Services (CWS) wagte der Versorger den Sprung in den skandinavischen Markt. Zudem ist das drittgrößte Energieunternehmen Deutschlands bereits seit mehreren Jahren im Windstromgeschäft in der Türkei tätig. (ls)

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