Energieversorger N-Energie hat ein eigenes Produkt für Post-EEG-Anlagen aufgesetzt. Das Nürnberger Unternehmen bietet betroffenen Photovoltaik-Anlagenbetreibern an, die Direktvermarktung zu übernehmen und die Strommenge für die Versorgung von Gewerbebetrieben in der Region einzusetzen.
Im Gegenzug verpflichten sich die Betreiber, regionalen Ökostrom des Energieversorgers zu beziehen.
Verschiedene Post-EEG-Modelle
N-Energie will Betreiber ausgeförderter Anlagen für jede eingespeiste Kilowattstunde mit bis zu sechs Cent pro kWh vergüten. Das sei deutlich mehr als die gesetzliche Anschlussvergütung von derzeit etwa 2,5 Cent, wirbt das Unternehmen.
Der Nürnberger Versorger schließt sich damit einer Reihe anderer Unternehmen an, die mit eigenen Modellen in den Markt eingestiegen sind. Der Schweriner Regionalversorger Wemag etwa wirbt mit einer Prämie von 100 Euro und nimmt dann den PV-Strom der Anlagenbetreiber zum Marktwert ab. Stadtwerke wie Tübingen dagegen locken ebenso wie N-Energie mit einer deutlich höheren Vergütung pro abgenommener kWh. (ab)
Siehe auch: Post-EEG-Anlagen: ASEW bietet Mustervertrag in zwei Varianten



