"Wir rechnen mit einer Gesamterhöhung der Netzentgelte in Berlin um etwa acht Euro für das kommende Jahr", sagte Thomas Schäfer, Geschäftsführer von Stromnetz Berlin, auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Für einen Berliner Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 2200 kWh bedeutet dies in der Summe eine Erhöhung von 4,7 Prozent auf 176,65 Euro pro Jahr.
Zum einen habe 50Hertz Transmission eine Erhöhung seiner Entgelte für die Nutzung des vorgelagerten Übertragungsnetzes für das kommende Jahr angekündigt. Zum anderen führe die intensive Investitionstätigkeit von Stromnetz Berlin zu gestiegenen Kosten.
Berlin bleibt eine wachsende Stadt
"Wir werden auch in den Folgejahren unser Investitionsprogramm auf unverändert hohem Niveau fortsetzen. In den Teilbereichen 'Digitalisierung', 'Wachsende Stadt' sowie 'Erhalt und Modernisierung' des Verteilnetzes sind diese Investitionen auch absolut notwendig, um den Herausforderungen der sich schnell ändernden und weiter wachsenden Stadt gerecht zu werden", betonte Schäfer.
Die Netzentgelte für Berliner Haushaltskunden setzen sich auch im kommeden Jahr aus einem unveränderten Grundpreis von 39,70 Euro und einem Arbeitspreis in Höhe von 5,85 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) zusammen. Dazu kommen 8,25 Euro für den Messstellenbetrieb eines klassischen Zählers. (ab)



