Das Kabelverlegeschiff „Nexans Skagerrak“ verlegt die ersten Meter Seekabel von NordLink.

Das Kabelverlegeschiff „Nexans Skagerrak“ verlegt die ersten Meter Seekabel von NordLink.

Bild: © NordLink

Die NordLink-Partner Tennet, Statnett und KfW haben das Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungssystem (HGÜ) zwischen Norwegen und Deutschland übernommen. Die Übernahme vom Konverter-Hersteller Hitachi ABB Power Grids bedeutet den Übergang von der Probe- in die Betriebsphase. Die Offizielle Einweihung soll am 27. Mai stattfinden.

„Mit NordLink haben wir ein großes internationales Vorzeigeprojekt der europäischen Energiewende erfolgreich in Betrieb genommen und zuverlässig in den Strommarkt integriert", erklärte dazu Tennet-Geschäftsführer Tim Meyerjürgen. Mit den Partnern habe man das "grüne Kabel" innerhalb der vorgegebenen Erwartungen in Zeit, Budget und Qualität geliefert.
 
 

Deutsch-norwegische Kooperation

Das NordLink-Projekt wurde von einem Konsortium realisiert, an dem zu jeweils 50 Prozent der norwegische Übertragungsnetzbetreiber Statnett sowie die DC Nordseekabel GmbH & Co.KG beteiligt sind. An DC Nordseekabel halten der Übertragungsnetzbetreiber Tennet und die KfW jeweils 50 Prozent der Geschäftsanteile. DC Nordseekabel verantwortete Bau und Genehmigungen auf deutscher Seite. Nexans und NKT haben die See- und Erdkabel für das Projekt produziert und geliefert.

„Wir sind sehr stolz darauf, die längste Seekabel-Stromverbindung der Welt gebaut zu haben, die zwischen Tonstad in Norwegen und Wilster in Deutschland verläuft", ergänzte Håkon Borgen, Executive Vice President Technology and Development von Statnett. Für das Unternehmen sei das Projekt ist eines der größten Projekte in seiner Geschichte.
 
„NordLink ist jetzt in der Betriebsphase - das ist eine gute Nachricht für die europäische Energiewende", sagte Markus Scheer, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. „Durch die Verbindung des norwegischen und des deutschen Energiemarktes können wir Versorgungssicherheit und stabile Energiepreise erreichen und gleichzeitig den Anteil der erneuerbaren Energien im Energiemix erhöhen." (sg)
 
 



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