Rewag-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes (Mitte) mit (v.l.) Prokurist Karl-Wolfgang Brunner, Justiziar Markus Schrödl – von Frankenberg, dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Mähring, Josef Schmidkonz, und dem designierten kaufmännischen Vorstand, Bernhard Büllmann.

Rewag-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes (Mitte) mit (v.l.) Prokurist Karl-Wolfgang Brunner, Justiziar Markus Schrödl – von Frankenberg, dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Mähring, Josef Schmidkonz, und dem designierten kaufmännischen Vorstand, Bernhard Büllmann.

© Rewag / Hanno Meier

Der Regensburger Versorger Rewag hat seinen sechsten Windpark offiziell eingeweiht. Er steht in Laub in der Gemeinde Mähring im Landkreis Tirschenreuth. Zwei 149 Meter hohe Windanlagen vom Typ Enercon E 101 produzieren nun mit einer Leistung von 3 MW Strom für die Rewag.

In einem durchschnittlich windreichen Jahr summiert sich die Arbeit eines dieser Windräder auf rund 15 Mio. kWh. Etwa 4200 Normalhaushalte können damit versorgt werden. Mit dem Ausbau des Windparks Wetterberg-Laub steigt die Menge des von der Rewag selbst erzeugten umweltfreundlichen Windstroms ab 2018 insgesamt auf circa 95 Mio. kWh im Jahr – genug für etwa 28 000 Einfamilienhäuser.

Ehrgeizige Ziele

"Mit der Investition in den Windpark Wetterberg-Laub gehen wir unseren Weg des stetigen Ausbaus der regenerativen Eigenerzeugung konsequent weiter", bekräftigte der Rewag-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes. Über 40 Prozent an selbst produzierter Energie im Strommix für Privatkunden kommen bei der Rewag aus den Erneuerbaren. Bis 2020 investiert die Rewag über 100 Mio. Euro in die Energie-Eigenerzeugung  um einen Anteil von über 60 Prozent aus Erneuerbaren Energien im Strommix für Privatkunden zu erreichen. Neben der Windenergie bildet die dezentrale Wärmeerzeugung ‎mit ‎BHKW, in denen Strom und Wärme äußerst effizient erzeugt werden, den Schwerpunkt der Rewag-Erzeugungsstrategie.

Die beiden Giganten haben, darauf weist die Typbezeichnung hin, einen Rotorblattdurchmesser von 101 Metern. Das mehr als zwölf Mio. Euro teure Projekt wurde gemeinsam mit der Firma Ostwind realisiert. (sig)

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