Unter dem Namen „DG Store“ – Danish-German Storage of Renewable Energy wird ein Konsortium beider Länder verschiedene Power-to-X-Anwendungen erproben, um fluktuierende Erzeugung und Verbrauch in Einklang zu bringen und die Netze künftig stabil zu halten.
Die Stadtwerke Flensburg wollen sich in den nächsten drei Jahren auf Vehicle-to-Grid konzentrieren. „Die Stadtwerke Flensburg als Stromnetzbetreiber in Flensburg möchten untersuchen, ob die eigene elektrisch betriebene Fahrzeugflotte aus dem Stromnetz nicht nur geladen werden, sondern als flexibler Stromspeicher bei Bedarf Strom auch wieder ins Netz zurückspeisen kann“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Maik Render in einer Mitteilung vom Mittwoch.
E-Busse intelligent laden
Die dänischen Kollegen wiederum legen die Fokus auf Power-to-Heat bzw. Power-to-Cold und gehen im Einzelhandel und Fernwärmenetz auf die Suche nach Lastverschiebungspotenzialen. „DG Store“ wird im Rahmen des Interreg-Projekts mit rund 1,3 Mio. Euro gefördert.
Interreg ist eine Gemeinschaftinitiative des Europäischen Fonds. Sie soll die regionale Entwicklung stärken und die Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten stärken. Unter den deutschen Partnern des Konsortiums befinden sich neben den Stadtwerken auch der Selbsthilfe-Bauverein Flensburg und Aktiv Bus Flensburg, die wiederum ihre E-Bus-Flotte intelligent und netzdienlich laden wollen. (ls)