Die Solarmodule auf dem Dach der Jugendherberge Speyer wurden auf Betonformteile aufgebracht, um einen optimalen Abstand zur Begrünung herzustellen.

Die Solarmodule auf dem Dach der Jugendherberge Speyer wurden auf Betonformteile aufgebracht, um einen optimalen Abstand zur Begrünung herzustellen.

Bild: © SW Speyer

Die Stadtwerke Speyer (SWS) haben eine Solaranlage auf dem Dach der örtlichen Jugendherberge installiert. Dabei wird ein neues Montagesystem aus Italien eingesetzt. Das Besondere daran: Dieses begünstigt die Kombination aus Gründach und Photovoltaik.

"Bei Gründächern ist es besonders wichtig, dass die Modulunterkante einen ausreichenden Abstand zum Substrat aufweist, um einer Ertragsminderung durch die entstehende Vegetation entgegenzuwirken", teilen die Stadtwerke auf ZfK-Anfrage mit. Die Betonformteile des italienischen Herstellers Sun Ballast integrierten die Funktionen Aufständerung und Ballastierung und ermöglichten so je nach Ausführung einen Abstand bis circa 40 Zentimetern zwischen dem Substrat und den PV-Modulen. Die Betonformteile könnten ohne Dachdurchdringung aufgestellt werden und ermöglichten durch integrierte Befestigungsmöglichkeiten eine effiziente Montage.

Nutzung zur Eigenstromerzeugung

Nur durch diesen optimalen Abstand zur Begrünung werde eine maximale Solarstromernte von circa 10.000 Kilowattstunden pro Jahr möglich. Die Jugendherberge hat die Anlage von den SWS gepachtet und nutzt sie zur Eigenstromerzeugung. Investiert haben die SWS circa 12.000 Euro. (hoe)

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