Die Stadtwerke Tübingen integrieren zwei Windparks der ersten Generation in ihr Strombeschaffungs-Portfolio. Hierfür haben sie mit dem Projektentwickler Sowietec einen fünfjährigen Stromliefervertrag geschlossen. Beide Windparks fallen Ende dieses Jahres aus der 20-jährigen EEG-Vergütung.
Der Windpark „Himmelberg“ wurde 1995 als einer der ersten Windparks in Süddeutschland in Betrieb genommen. Er besteht aus drei Windrädern it einer Gesamtleistung von 1,8 MW.
7,2 Mio. kWh in fünf Jahren
Der zweite Park wurde 1999 ans Netz genommen. „Wiesensteig“ verfügt über sechs Windräder mit einer Gesamtleistung von 4,5 MW. Für die Stadtwerke Tübingen sollen die ehemaligen Pionier-Projekte im Rahmen des PPAs 7,2 Mio. kWh liefern.
Aus Sicht von Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen eine Win-Win-Situation: „Jeder Windpark leistet einen Beitrag zur Energiewende, gerade wenn aktuell der Windkraftausbau in Süddeutschland sehr ins Stocken geraten ist.“
Aufwertung für das Portfolio
Und weiter: „Deshalb wollen wir als kommunales Stadtwerk vor allem auch den regionalen Windparks dabei helfen, dass sie auch ohne EEG-Förderung am Netz bleiben können und weiter regenerativen Windstrom liefern. Für unser Portfolio bedeutet der zusätzliche regional erzeugte Ökostrom eine Aufwertung. Und unsere Ökostrom-Kunden freuen sich, wenn ein Teil ihres Stroms aus Windkraftanlagen in der Nähe kommen.“ (lm)



