Bild: © Ingo Bartussek/AdobeStock

Ein Fokus  der Ausbauvorhaben liegt dabei auf dem nördlichen Niedersachsen und Bremen. Bis Jahr 2030 ergeben sich dort zehn neue Netzausbauprojekte an Land und auf See. Dabei zeigen sich nach Auskunft von Tennet einige Überschneidungen bei geplanten und bestehenden Trassenverläufen. Fünf der zehn Leitungen sind demnach allerdings Ersatzneubauten, bei denen bereits in Betrieb befindliche 220-kV-Leitungen des Onshore-Bestandsnetzes durch 380-kV-Leitungen ersetzt werden.

„Niedersachsen ist das Bundesland, das am meisten Windenergie auf See und an Land produziert, aber der Strom muss auch dorthin gelangen, wo er gebraucht wird. Der Zeitdruck wächst hier stetig, da wir alles daran setzen müssen, unsere selbstgesteckten Ziele beim Klimaschutz zu erreichen. Die Energiewende als Grundbaustein des Klimaschutzes kann aber nur gelingen, wenn der Netzausbau zügig und möglichst raumverträglich umgesetzt wird", erklärte der Niedersächsische Innenminister Olaf Lies, Niedersächsischer Energieminister.
 

Durch diese Regionen könnten mehrere Leitungen laufen

Aufgrund der hervorgehobenen Bedeutung der Küstenregionen für die bundesweite Energieversorgung gibt es bereits ein bestehendes und im Ausbau befindliches Trassennetz im nordwestlichen Niedersachsen.

Während viele Regionen nur von einem neuen Leitungsprojekt berührt werden, hat Tennet jetzt im Zuge des gerade begonnenen Kommunaldialogs die ersten fünf  Regionen informiert, durch die künftig mehrere neue Leitungen führen könnten:
 

  • Landkreis Friesland / Stadt Wilhelmshaven
  • Landkreis Ammerland
  • Landkreis Wesermarsch
  • Landkreis Oldenburg / Stadt Delmenhorst
  • Stadt Bremen (sg)
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