Sie hatten am Mittwoch Grund zum Feiern: (von links) Oliver Brünnich (Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Rostock), Christian Pegel (Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern), Ute Römer (Vorständin Stadtwerke Rostock) und Holger Matthäus (Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau).

Sie hatten am Mittwoch Grund zum Feiern: (von links) Oliver Brünnich (Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Rostock), Christian Pegel (Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern), Ute Römer (Vorständin Stadtwerke Rostock) und Holger Matthäus (Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau).

Bild: © Stadtwerke Rostock

Der Rostocker Wärmespeicher, Prestigeprojekt der örtlichen Stadtwerke, hat knapp eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung die angestrebte Höhe von 55 Metern erreicht und ein Dach erhalten.

"Wir setzen heute einen Meilenstein auf unserem Transformationspfad hin zu einem CO2-neutralen Rostock", sagte Oliver Brünnich, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Rostock, laut Pressemitteilung im Beisein von Mitarbeitern und Gästen aus Politik und Wirtschaft.

Inbetriebnahme für Frühjahr 2022 geplant

Im nächsten Schritt soll der Speicher mit Wasser befüllt und mit 40 Zentimeter dicker Isolierung gedämmt werden. Im Anschluss soll an der blau-weißen Außenfassade gearbeitet werden, damit sich der Speicher optisch in die umliegende Umgebung einfügt.

Im Frühjahr 2022 wollen die Stadtwerke den Speicher in Betrieb nehmen. Dann soll der drucklose Stahlbehälter 45 Millionen Liter Wasser bei einer Temperatur von 98 Grad Celsius speichern und bei Bedarf ins Wärmenetz einspeisen können.

Power-to-Heat-Anlage direkt daneben

Im Anschluss ist direkt neben dem Speicher der Bau einer Power-to-Heat-Anlage geplant. Mithilfe dieser Anlage wollen die Verantwortlichen überschüssigen Strom aus Wind- und Solarenergie nutzen, um daraus Wärme zu erzeugen und den Speicher aufzuladen. (aba)

Ein ausführliches Porträt zu den Stadtwerken Rostock und ihren Wärmewende-Plänen erschien in der jüngsten ZfK-Printausgabe Anfang August auf Seite 24. Hier geht's zur entsprechenden Stelle im E-Paper.

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