Die nächste iKWK-Anlage soll eine Kombination mit Solarthermie und Wärmepumpe werden. (Symbolbild)

Die nächste iKWK-Anlage soll eine Kombination mit Solarthermie und Wärmepumpe werden. (Symbolbild)

Bild: © fovito/AdobeStock

Die Stadt Überlingen will in den kommenden Jahren unter dem Titel „Stadtquartier 2050“ klimaneutrales Wohnen ermöglichen. Dafür ist die Energieversorgung eine entscheidende Stellschraube und die hat das Stadtwerk am See auf „grün“ gestellt.

So errichtet der Versorger eine der drei größten Solarthermie-Anlagen in Baden-Württemberg. Auf 4300 Quadratmetern sollen im Norden der Stadt 2,4 MW Leistung errichtet werden, das entspricht einem künftigen Wärmeertrag von etwa 1800 MWh pro Jahr. Versorgen soll die Anlage künftig das Wohngebiet „Schättlingsberg“, das aus einem Bestandsteil und einem Neubauquartier bestehen wird.  Darüber hinaus werden noch ein Spital sowie eine Bildungseinrichtung an das Wärmenetz angeschlossen.

Gas und Holz machen Dreiklang komplett

Überlingen und Stuttgart realisieren gemeinsam das Projekt „Stadtquartier 2050“, in beiden Städten sollen klimaneutrale und sozialverträgliche Quartiere mit insgesamt 960 Wohneinheiten entstehen. In Überlingen wird die Solarthermie mit der bereits bestehenden Hackschnitzel-Heizung kombiniert und einem neu zu bauenden Pufferspeicher. Für besonders kalte Wintertage ist zudem eine Gastherme geplant.

Dafür nimmt das Stadtwerk am See 3,1 Mio. Euro in die Hand. Alle Anlagen sollen in ein Drei-Leiter-Wärmenetz eingebunden werden, das sich durch niedrige Vorlauftemperaturen auszeichnet. Insgesamt sollen so etwa 1700 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. (lm)

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