Die Stadtwerke Heidelberg haben zum zweiten Mal ein erfolgreiches Gebot bei der Ausschreibung für iKWK-Anlagen mit dem Gebotstermin 3. Juni abgegeben. Unter den fünf eingereichten und erfolgreich bezuschlagten Förderanträgen waren sie die einzigen Kommunalversorger.
Die Heidelberger setzten bei der Juni-Ausschreibung auf Altbewährtes: Sie gingen mit der gleichen Anlagen-Kombination wie im Dezember 2018 ins Rennen. Zum Gebot gehörte ein BHKW mit einer elektrischen und thermischen Leistung von 2000 kW, sowie eine Wärmepumpe mit einer Leistung von 1500 kW und eine Power-to-Heat-Anlage mit 600 kW.
Fernwärme auf erneuerbar trimmen
Gebaut werden sollen die Anlagen im Energiepark Pfaffengrund. Sie sind Teil der im Jahr 2011 überarbeiteten Energiekonzeption der Stadtwerke. Seither verfolgt der Versorger das Ziel, den Anteil an erneuerbarer Fernwärme zu erhöhen. Durch diverse Maßnahmen ist der Eigenerzeugungsanteil der Fernwärme bereits auf 25 Prozent gestiegen, wovon 20 Prozent aus regenerativen Quellen stammen. (ls)



