Per Kran wurde das 32,5 Tonnen schwere Aggregat in Münster abgesetzt und wird nun im Hafenkraftwerk der Stadtwerke Münster installiert.

Per Kran wurde das 32,5 Tonnen schwere Aggregat in Münster abgesetzt und wird nun im Hafenkraftwerk der Stadtwerke Münster installiert.

Bild: © Stadtwerke Münster

Die Stadtwerke Münster rüsten ihre Fernwärmeversorgung klimafreundlich um. Dazu setzen sie einerseits im Rahmen einer iKWK-Förderung auf die Kombination aus einem BHKW, einer Großwärmepumpe und einer Power-to-Heat-Anlage, andererseits kommt eine weitere Großwärmepumpe zur Ergänzung des GuD-Kraftwerks zum Einsatz. Nun wurde die Wasser-Wasser-Wärmepumpe am Hafenkraftwerk angeliefert.

Die Anlage mit zwei MW thermischer Leistung soll künftig die Abhitze des GuD-Kraftwerks für die Fernwärme nutzbar machen. Dazu nimmt sie die Wärme aus dem kraftwerksinternen Kühlwassersystem auf und verdichtet diese. Ende dieses Jahres soll die Anlage voraussichtlich ihren Betrieb aufnehmen und dann 800 Haushalte mit grüner Wärme versorgen.

Tiefen Geothermie und Solarthermie sind in der Diskussion

Das iKWK-Projekt, das ebenfalls zur klimafreundlichen Fernwärmeversorgung beitragen soll, wird laut aktuellem Stand der Planung Ende 2024 in Betrieb gehen. Neben der Wärmepumpe am Hafenkraftwerk und dem ikWK-Projekt wollen die Münsteraner perspektivisch Geo- und Solarthermie in ihr Erzeugungsportfolio integrieren. (lm)

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