Bosch KWK Systeme GmbH im hessischen Lollar hat bereits seit einigen Jahren zu kämpfen. Gegenmaßnahmen bei dem Unternehmen, welches Blockheizkraftwerke (BHKW) produziert und vertriebt, scheinen nicht zu greifen. Die "Gießener Allgemeine" berichtete zuerst über die Schwierigkeiten des Unternehmens: Das Fertigungsvolumen von BHKW sei weiterhin zu gering. Aus dem Unternehmen heißt es, die Lage sei "kritisch".
Deshalb soll die Herstellung von BHKW-Modulen eingestellt werden. Der Versuch Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Anlagen zu verkaufen sei gescheitert und deshalb soll sich von der Produktion getrennt werden.
Es drohe eine Teil-Schließung bis zum Jahresende. Am gesamten Standort sind 1500 Menschen beschäftigt. Die angesprochene Unternehmenssparte umfasst 170 Mitarbeiter, Aktuell sei entschieden, dass sowohl jene im Service als auch im Vertrieb erhalten blieben. Über die restlichen Mitarbeiter diskutieren der Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter weiterhin. Es sind zwei weitere Gesprächsrunden für Juni angesetzt. (gun)



