Urs Reitis bleibt weitere fünf Jahre an der Spitze der Stadtwerke Warendorf sowie der Energietochter WEV Warendorfer Energieversorgung. Die Gesellschafterversammlung hat die Amtszeit des 41-Jährigen für weitere 5 Jahre verlängert, wie die Stadtwerke mitteilen.
Bürgermeister Peter Horstmann freut sich auf die Fortsetzung der „vertrauensvollen Zusammenarbeit“. Die zuverlässige Versorgung mit Energie und Wasser sei vor dem Hintergrund des Klimawandels und betrieben mit dem Anspruch, möglichst umweltfreundlich zu agieren, eine „wesentliche Herausforderung dieser Tage“. „Der Klimawandel und seine Auswirkungen seien auch in Warendorf ein großes Thema. Reitis habe sowohl für Kontinuität als auch Innovation gesorgt.
Seit 2013 in Warendorf
Der Ingenieur Urs Reitis kam im Februar 2013 zu den Stadtwerken und war zunächst als Technischer Leiter für den Unternehmensverbund tätig, bevor er im Februar 2017 die Geschäftsführung der beiden Unternehmen übernahm. 2016 war er maßgeblich an der Entwicklung der neuen Unternehmensstrategie beteiligt. So wurde beispielsweise 2017 der Stromnetzbetrieb in Warendorf durch die Unternehmen übernommen, 2020 wurden die WEV Warendorfer Energieversorgung vollständig rekommunalisiert und neue Geschäftsfelder wie z. B. der Bereich E-Mobilität unter Reitis auf- und ausgebaut.
Mit dem deutschlandweit größten „kalten Nahwärmenetz“ im Baugebiet In de Brinke ist ihm und seinem Team laut der Mitteilung ein Coup für Warendorf gelungen – nicht nur mit Blick auf die Versorgungssicherheit, sondern auch für die Attraktivität des Standorts. „Für die Energie- und Wärmewende können wir gerade als Versorger vor Ort viel erreichen“, so seine Überzeugung. Nun freut sich Reitis auf neue Herausforderungen wie wie z.B. den Neubau des Hallenbades in Warendorf und die Umsetzung weiterer regenerativer Versorgungsnetze in der Region. (amo)



