Der Aufsichtsrat der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft hat einen Aufhebungsvertrag mit Volkhardt Klöppner gebilligt. Er wird laut einer Pressemitteilung zum 31. Mai 2021 seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender erklären und aus dem Unternehmen ausscheiden. Über die Konditionen des Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart.
Klöppner wurde am 8. Dezember 2017 zum Vorstandsvorsitzenden der Üstra bestellt. Der 52-jährige gebürtige Hannoveraner war zuvor bei großen Unternehmen als Vorstand und Geschäftsführer tätig.
Der Vorstandsvorsitzende als Krisenmanager
Er übernahm den Posten in einer für die Üstra schwierigen Zeit: Compliance-Probleme bei einer Werbekampagne, verlorene Zuschüsse, der Wegfall von Ausgleichszahlungen für den Schülerverkehr – und eine alles andere als berauschende Bilanz für das Geschäftsjahr 2017. Einen Verlust von mehr als 30 Mio. Euro musste das Unternehmen seinerzeit verkraften – eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr.
Mit Volkhardt Klöppner habe man bewusst einen Manager mit Erfahrung in verschiedenen Branchen geholt, um wieder Ruhe in das Unternehmen zu bringen und die internen Strukturen und Prozesse weiterzuentwickeln, heißt es nun dazu in der Mitteilung. Diesen Auftrag sehen der Aufsichtsrat und Klöppner als erledigt an. (amo)
