Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG (l.), und Andreas Kowol, Umwelt- und Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, testen den Schnelllader.

Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG (l.), und Andreas Kowol, Umwelt- und Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, testen den Schnelllader.

Bild: © ESWE

Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) hat schnell auf die Kritik aus Wiesbaden reagiert: Beim sogenannten T-Wert in seinem Ladenetz-Ranking hat der VDA die spezielle Situation der hessischen Landeshauptstadt berücksichtigt und den ungeliebten Platz 399 – den letzten Platz – gelöscht.

Für die Städte Wiesbaden und Frankfurt am Main weist der VDA jetzt darauf hin, dass die Zahlen für den Ausbau des Ladenetzes nicht mit anderen Städten und Landkreisen vergleichbar seien. Grund sei die hohe Zahl gewerblicher Anmeldungen in den beiden Städten.

Die Autos laden nicht in Wiesbaden

Der von Wiesbaden kritisierte T-Wert im VDA-Ranking soll anzeigen, wie viele Elektroautos sich einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt teilen müssen. Dafür wird das Verhältnis der zugelassenen Elektroautos zu den verfügbaren öffentlich zugänglichen Ladepunkten zu Grunde gelegt.

In Wiesbaden sind aber viele Elektrofahrzeuge zugelassen, die in der Stadt gar nicht verkehren. Sie werden dort nicht aufgeladen, weder an privaten noch an öffentlichen Säulen. Dazu zählen etwa die Dienstwagen des Landes Hessen, außerdem große Fahrzeugflotten von Leasing-, Mietwagen- und Carsharing-Gesellschaften. (wa)

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