Ein Alstom-Mitarbeiter schweißt den ersten Gelenkquerträger für das Untergestell der neuen Berliner Straßenbahn

Ein Alstom-Mitarbeiter schweißt den ersten Gelenkquerträger für das Untergestell der neuen Berliner Straßenbahn

Bild: © BVG/Andreas Süß

Die neue Straßenbahngeneration für Berlin ist in Arbeit. In Bautzen begann der Rohbau des ersten von insgesamt bis zu 117 Fahrzeugen. BVG-Straßenbahnchef Rico Gast und der Projektleiter für die Fahrzeugbeschaffung, Karsten Grzelak waren dabei, als im Werk des Herstellers Bombardier Transportation, der seit einem Jahr zur Alstom-Gruppe gehört, die ersten Fertigungsschritte begannen.
 
Der erste Rohbau gehört zu einem der für Berlin neuen 50-Meter-Züge. Sie bestehen aus neun Wagenteilen. Rund 7400 Einzelteile werden verwendet, dafür seien rund 6000 Schweißpunkte nötig.

Produktion an einem Standort

Vom Rohbau bis zur Fertigstellung werden alle Produktionsschritte an einem Standort erledigt. Nach der Lieferung und dem Abnahme- und Inbetriebnahmeprozess sollen die ersten Fahrzeuge 2023 in den Fahrgastbetrieb gehen.   
 
Ein Rahmenvertrag sieht die Lieferung von bis zu 117 neuen Zweirichtungsfahrzeugen vor. Er umfasst Modelle in zwei Fahrzeuglängen, 30 und 50 Meter. Das Mindestvergabevolumen für den Auftrag beträgt rund 350 Millionen Euro. Zusätzlich wurde eine Ersatzteilversorgung durch den Fahrzeughersteller für mehr als 30 Jahre vereinbart. Lieferungen aus dem Rahmenvertrag gehen bis 2033. (wa)

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