Bald auch in der großen Version mit Knickgelenk: Busse des polnischen Herstellers Solaris im Dienst der BVG

Bald auch in der großen Version mit Knickgelenk: Busse des polnischen Herstellers Solaris im Dienst der BVG

Bild: © BVG

Der ÖPNV in der Hauptstadt soll klimafreundlicher werden. Hierfür haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in den vergangenen Monaten ordentlich geordert. Nach Bestellungen von insgesamt 45 E-Bussen von Daimler und Solaris, wurde nun ein neuer Auftrag im Umfang von 90 Elektromodellen vergeben.

Wieder hat sich die BVG für den polnischen Hersteller Solaris entschieden. Genau wie bei der ersten Charge, die vergangenes Jahr bestellt wurde, handelt es sich um das zwölf Meter lange Modell "New Urbino 12 Electric".

61 Mio Euro kostet der Hochlauf

Im Frühjahr nächsten Jahres sollen die ersten Fahrzeuge in Berlin eintreffen. Aktuell sind acht E-Busse auf den Hauptstadt-Straßen on Tour. Die neu bestellten Busse sollen Platz für 70 Passagiere haben und sind sogenannte Depotlader. Ihre Reichweite lässt sich allerdings durch Zwischenladungen unterwegs maximieren.

Im Testbetrieb erreichten die Fahrzeuge aus ersten Charge, die insgesamt 30 Busse umfasst, 16 Betriebsstunden pro Tag. Die Kosten für die jüngste Bestellung belaufen sich inklusive Ladeinfrastruktur auf 61 Mio. Euro. Das Bundesverkehrsministerium beteiligt sich voraussichtlich mit 14 Mio. Euro an dem Investment. (ls)

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