Bild: © Salome Roessler/Stadt Frankfurt am Main

Fünf neue Elektrobusse übernehmen ab 9. Dezember den Betrieb der Buslinie 75 in Frankfurt am Main – der ersten rein mit Elektrofahrzeugen betriebenen Buslinie in Hessen. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Bernhard Maßberg, Abteilungsleiter im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, präsentierten die Busse jüngst im Betriebshof Rebstock der städtischen In-der-City-Bus GmbH (ICB). "Wir können stolz darauf sein, dass Frankfurt die erste hessische Stadt ist, die eine ganze Buslinie auf elektrischen Betrieb umstellt", betont Feldmann.

Die Busse sind mit einer Batteriekapazität von 240 kWh ausgestattet, was einer Reichweite von 150 Kilometern pro Tag entspricht. Das genügt für den Einsatz auf dieser Linie, so dass die Busbatterien nur über Nacht im Betriebshof wieder aufgeladen werden müssen.

Im Sommer kommen auch Wasserstoff-Busse

Ab Fahrplanwechsel wächst der Bestand um die fünf batterieelektrischen Busse. Voraussichtlich im Sommer 2019 sollen die ersten drei mit Wasserstoff betriebenen Busse nach Frankfurt geliefert werden. Bis zum Jahr 2030 soll der gesamte Frankfurter Nahverkehr ohne lokale Schadstoffemissionen erbracht werden.

Die Investitionsmehrkosten der ICB in die Busse und die Ladeinfrastruktur belaufen sich auf rund 1,9 Mio. Euro. Das Land Hessen fördert das Projekt mit 760.800 Euro. (wa)

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