Im Liniennetz der Hamburger Hochbahn fahren bereits erste Elektrobusse, das Bus zeigt eine Schnellladestation für die Fahrzeuge.

Im Liniennetz der Hamburger Hochbahn fahren bereits erste Elektrobusse, das Bus zeigt eine Schnellladestation für die Fahrzeuge.

Bild: © Siemens

Die Hamburger Hochbahn will als größtes Verkehrsunternehmen in der Hansestadt in den nächsten Jahrzehnten emissionsfrei werden. Dazu werden knapp 1000 Dieselbusse nach und nach durch eine E-Flotte ersetzt.

Mit der Fahrzeugumrüstung muss sich auch die Infrastruktur auf dem Betriebshof ändern. Statt Zapfsäulen braucht es bald Ladesäulen, was wiederum für Veränderungen in der Stromversorgung sorgt.  Das Betriebshof-Management-System (BMS) msus sich auf all diese Veränderungen einstellen.

Vorrausschauendes Laden

Bislang werden alle Abläufe auf den sechs Betriebshöfen der Hochbahn automatisiert über die Software vom Leittechnikanbieter „PSItraffic“ gesteuert. Um auch den Einsatz der E-Busse künftig managen zu können, wird das Modul E-BMS implementiert.

Die Anwendung überprüft, welche Fahrzeuge auf dem Betriebshof nach wie vielen Minuten Ladezeit am besten für welche Strecken eingesetzt werden können. Dadurch müssen nicht alle Elektrobusse gleichzeitig und permanent geladen werden. Die Vorplanung läuft in Echtzeit bereits vor Umlaufbeginn. Das Lastmanagement prognostiziert den gesamten Energiebedarf über den Tag, entwickelt eine sinnvolle Strategie für die vorhandene Ladeinfrastruktur und überwacht das Einhalten von Ladeleistungen. (ls)

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