(von links): Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung; Michael Patscheke, Max-Planck-Institut; Johannes Simon, LVB-Projektleiter, drehen eine erste Runde mit dem "Flexa".

(von links): Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung; Michael Patscheke, Max-Planck-Institut; Johannes Simon, LVB-Projektleiter, drehen eine erste Runde mit dem "Flexa".

Bild: © Leipziger Gruppe

Seit einen knappen halben Jahr sind im Norden Leipzigs vier bedarfsgesteuerte Kleinbusse unterwegs. Der Test scheint erfolgreich zu sein – jedenfalls kündigen die Leipziger Verkehrsbetriebe an, das Angebot zu verlängern und sogar auszubauen. So ist neben weiteren Optimierungen der Software auch die Erweiterung des Bediengebiets um den Sachsenpark geplant.

Seit Oktober 2019 laufen die Tests in Wiederitzsch, Lindenthal und Breitenfeld. In den drei Stadtteilen bieten 107 Flexa-Haltepunkte nahezu eine Tür-zu-Tür-Verbindung. Mit über 5400 registrierten Nutzern ist nach Angaben der Leipziger Verkehrsbetriebe in fast jedem Haushalt im Bediengebiet eine Flexa-App vorhanden.

Basis von Flexa ist ein System von vier Kleinbussen mit sechs Sitzplätzen. Zu den bestehenden Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs gibt es in den drei Stadtteilen 75 zusätzliche Flexa-Haltepunkte. Per App oder Telefon lassen sich die Flexa-Busse bestellen.

"Mit den Bürgern haben wir diesen Test gemacht, um Mobilitätsideen der Zukunft mit Hilfe der Digitalisierung flexibler zu gestalten. Zahlreiche Verbsserungsvorschläge haben wir umgesetzt und in Planung. Deswegen werden wir den Pilottest verlängern, um weitere Erkenntnisse zum Nutzerverhalten zu gewinnen", so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe. (wa)

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