Der autonome Shuttle-Bus "Hubi" der Stadtwerke Osnabrück dreht bald seine Runden auf öffentlichem Straßenraum.

Der autonome Shuttle-Bus "Hubi" der Stadtwerke Osnabrück dreht bald seine Runden auf öffentlichem Straßenraum.

Bild: © SW Osnabrück

Der automon fahrende Shuttlebus "Hubi" der Stadtwerke Osnabrück macht sich bereit für Testphase zwei: Ab Dezember wird der vollautomatisierte Minibus seine Runden am Innovationscentrum Osnabrück (ICO) drehen – erstmals auch im öffentlichen Straßenraum.

In der ersten Testphase war "Hubi" ab Mitte Juni regelmäßig einen 800 Meter langen Rundkurs auf dem zentralen Betriebsgelände der Stadtwerke gefahren. Am IOC wird der Rundkurs nun 1,1 Kilometer betragen.

"Hubi" muss Strecke erlernen

Der vorgesehene Rundkurs muss von "Hubi" allerdings erst erlernt werden. Im Dezember wird der autonome Minibus durch den Wissenschaftspark sowie über ein Teilstück einer öffentlichen Straße fahren und dabei vier Haltestellen anfahren. Zudem soll der Rundkurs als "On Demand"-Anschluss für die Start- bzw. Endhaltestelle Wissenschaftspark/ICO der Buslinie 22 fungieren.

Damit sich "Hubi" mit seiner Maximal-Geschwindigkeit von 15 km/h uneingeschränkt entfalten kann, richtet die Stadt Osnabrück für die Testphase ein Parkverbot entlang des gesamten Rundkurses sowie ein Tempolimit von 30 km/h auf dem öffentlichen Straßenabschnitt ein.

Genehmigung steht noch aus

Der komplexe Prozess des "Strecke-Einlesens" wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Zudem steht noch die offizielle Ausnahmegenehmigung für den Linienbetrieb aus. "Sind beide offenen Punkte erledigt, darf 'Hubi' loslegen und Fahrgäste chauffieren", so Sandra van Tongern von den Stadtwerken Osnabrück. Mit an Bord wird dann auch wieder ein eingewiesener Steward sein, der Strecke und Verkehr überwacht und bei Bedarf manuell eingreifen kann. (pm)

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