Die neue Anbindung des Industrieparks Schwerin ist geschafft (v.l.): Bernd Nottebaum (Stellvertretender Oberbürgermeister), Sabine Koch (Geschäftsführerin NGS), Georg-Christian Riedel (Aufsichtsratsvorsitzender NGS), Christian Nickchen (Geschäftsführer NGS)

Die neue Anbindung des Industrieparks Schwerin ist geschafft (v.l.): Bernd Nottebaum (Stellvertretender Oberbürgermeister), Sabine Koch (Geschäftsführerin NGS), Georg-Christian Riedel (Aufsichtsratsvorsitzender NGS), Christian Nickchen (Geschäftsführer NGS)

Bild: © Stadtwerke Schwerin

Der Industriepark Schwerin besteht seit 2007. Mittlerweile arbeiten 800 Menschen in dem Areal. Unter anderem sind so bedeutende Firmen wie die Nestlé AG mit Europas größtem Nescafé-Dolce-Gusto-Kaffeekapselwerk hier angesiedelt.

Da die bestehende elektrische Vorhalteleistung mit den bestehenden Ansiedlungen ausgeschöpft war, musste die Netzgesellschaft Schwerin (NGS), eine Tochter der Stadtwerrke Schwerin, handeln. Am Umspannwerk Großer Dreesch wurde eigens dafür eine neue Mittelspannungsschaltstation durch die Firma Siemens mit neuem Schaltgebäude errichtet. Zudem wurde ein insgesamt 7,4 Kilometer langes Kabel bis zum Industriepark neu verlegt. Damit wird die gesichert zur Verfügung stehende elektrische Leistung von 17 MW auf 65 MW angehoben. Zum Vergleich: Die „normale“ Netzlast für die Stadt Schwerin liegt bei 71 MW.

„Die besonderen Herausforderungen dieser Maßnahme ergaben sich aus der Munitionsbergung im Industriegebiet sowie einer umweltschonenden Verlegung im sensiblen Waldgebiet Buchholz / Kleines Buchholz“, erläuterte NGS. Die Investition lag bei 2,5 Mio. Euro. (al)

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