BMW führt das Hersteller-Ranking beim Umweltbonus an.

BMW führt das Hersteller-Ranking beim Umweltbonus an.

Bild: © BMW

Der Autobauer BMW setzt sich mit Blick auf die Profitabilität seiner Elektroautos ambitionierte Ziele. Bis zum Jahr 2025 will der Dax-Konzern die Marge seiner Fahrzeuge mit klassischen Verbrennungsmotoren erreicht oder sogar übertroffen haben. Der Plan solle bis 2025 „oder hoffentlich früher“ umgesetzt worden sein, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter der „Financial Times“. Er verwies dabei auf Unsicherheiten, inwiefern die neuen Fahrzeuge am Markt angenommen würden.

BMW hat sich zum Ziel gesetzt, 25 neue Elektro- oder Hybridfahrzeugmodelle zwischen den Jahren 2023 bis 2025 auf den Markt zu bringen, von denen laut BMW mehr als die Hälfte batteriebetrieben sein sollen. Die Münchener gehen davon aus, bis 2025 den Absatz von Elektrofahrzeugen um 30 Prozent jährlich steigern zu können. Bedenken von Kunden hinsichtlich der Nutzung von Elektroautos sollen durch mehr Ladestationen und längere Fahrdistanzen ausgeräumt werden.

Steigende Herausforderungen

Die Autoindustrie steht vor einem harten Wettbewerb um die Profitabilität von Elektroautos, deren Entwicklung und Bau teurer ist als bei Autos mit klassischen Verbrennungsmotoren. Elektroautos machen immer noch weniger als ein Prozent des europäischen Autoabsatzes aus. Allerdings wird davon ausgegangen, dass ihr Absatz innerhalb des kommenden Jahrzehnts deutlich steigt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt der Konzern eine Ebit-Marge im Autogeschäft von 4,5 bis 6,5 Prozent an, im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 7,2 Prozent. (dpa/eas/stk)

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